Permanente Spielsucht-Sperre ignoriert – trotzdem wieder spielen können und 2100€ verloren

susu1996 Thema erstellt am 17.05.2026 Seite 2 von 2 Beiträge: 22 Ansichten: 1.492
Icon Mitglied werden
Tritt unserer Community bei – Erhalte Tipps, nimm an Gewinnspielen teil und diskutiere mit echten Casino-Fans!
Jetzt registrieren
Experte
GambleBase
Forenbeiträge: 1837
Mitglied seit: 02.05.2025
Permanente Spielsucht-Sperre ignoriert – trotzdem wieder spielen können und 2100€ verloren
#16
19. Mai 2026 um 18:14 Uhr

Ich glaube, hier sollte man zwei Dinge trennen: Zum einen die persönliche Verantwortung, zum anderen die Frage, ob ein Anbieter eine ausdrücklich permanente Selbstsperre technisch und organisatorisch wirklich einhalten muss. Das sind zwei unterschiedliche Themen.

Spielsucht ist eine anerkannte Suchterkrankung, gleichzeitig entbindet das natürlich niemand komplett von Verantwortung. Aber genau deshalb gibt es Selbstsperren überhaupt – weil Menschen in schwachen Momenten eben nicht immer rational handeln. Wenn ein Anbieter eine dauerhafte Sperre bestätigt und diese später trotzdem umgangen oder aufgehoben wird, halte ich das für völlig indiskutabel. Das ist eine der Schattenseiten des illegalen Marktes – in der Praxis gibt es dort keinen echten Spielerschutz.

Viel machen kann man dagegen meistens nicht. Gegen illegale Anbieter, die aus dem Ausland agieren, hat man in der Realität nur sehr begrenzten Handlungsspielraum.

Am Ende bleibt leider oft nur, sich selbst zusätzlich abzusichern: Zahlungsmethoden sperren oder fremdverwalten lassen, Kreditkartenlimits setzen, Tools wie BetBlocker nutzen und möglichst alle Einzahlungswege kappen. Das löst das Grundproblem nicht, kann aber in schwachen Momenten eine wichtige zusätzliche Hürde sein.

Und unabhängig von der Schuldfrage gilt aus meiner Sicht: Wenn das Spielverhalten bereits so aus dem Ruder läuft, dass man sich selbst sperren lassen muss und trotzdem immer wieder in solche Situationen gerät, sollte man sich professionelle Hilfe suchen.

Schuldzuweisungen halte ich hier für fehl am Platz. Spielsucht ist eine anerkannte Suchterkrankung und keine Frage von „einfach zusammenreißen“. Menschen in so einer Situation brauchen meiner Meinung nach Hilfe, nicht Spott oder Vorwürfe.

BTW.... Auch ich halte es grundsätzlich für moralisch fragwürdig, verlorene Gelder einfach zurückfordern zu wollen. Aber ich maße mir da kein Urteil an, weil ich selbst nicht spielsüchtig bin und nicht weiß, wie ein Mensch in so einer Suchtdynamik tatsächlich denkt oder handelt.

L
Einsteiger
Forenbeiträge: 70
Mitglied seit: 12.06.2025
Permanente Spielsucht-Sperre ignoriert – trotzdem wieder spielen können und 2100€ verloren
#17
19. Mai 2026 um 19:12 Uhr
Butterbrezel schrieb:

Das ist schade. Von mtorero kennt man ja solche Beiträge, aber von dir frapi?

Haha frapi, jetzt kommst du an den Pranger, da sich dein Mitleid für beide Seiten in Grenzen hält. 😉

Experte
Forenbeiträge: 1130
Mitglied seit: 10.06.2025
Permanente Spielsucht-Sperre ignoriert – trotzdem wieder spielen können und 2100€ verloren
#18
19. Mai 2026 um 20:35 Uhr
David schrieb:

Ich glaube, hier sollte man zwei Dinge trennen: Zum einen die persönliche Verantwortung, zum anderen die Frage, ob ein Anbieter eine ausdrücklich permanente Selbstsperre technisch und organisatorisch wirklich einhalten muss. Das sind zwei unterschiedliche Themen.

Spielsucht ist eine anerkannte Suchterkrankung, gleichzeitig entbindet das natürlich niemand komplett von Verantwortung. Aber genau deshalb gibt es Selbstsperren überhaupt – weil Menschen in schwachen Momenten eben nicht immer rational handeln. Wenn ein Anbieter eine dauerhafte Sperre bestätigt und diese später trotzdem umgangen oder aufgehoben wird, halte ich das für völlig indiskutabel. Das ist eine der Schattenseiten des illegalen Marktes – in der Praxis gibt es dort keinen echten Spielerschutz.

Viel machen kann man dagegen meistens nicht. Gegen illegale Anbieter, die aus dem Ausland agieren, hat man in der Realität nur sehr begrenzten Handlungsspielraum.

Am Ende bleibt leider oft nur, sich selbst zusätzlich abzusichern: Zahlungsmethoden sperren oder fremdverwalten lassen, Kreditkartenlimits setzen, Tools wie BetBlocker nutzen und möglichst alle Einzahlungswege kappen. Das löst das Grundproblem nicht, kann aber in schwachen Momenten eine wichtige zusätzliche Hürde sein.

Und unabhängig von der Schuldfrage gilt aus meiner Sicht: Wenn das Spielverhalten bereits so aus dem Ruder läuft, dass man sich selbst sperren lassen muss und trotzdem immer wieder in solche Situationen gerät, sollte man sich professionelle Hilfe suchen.

Schuldzuweisungen halte ich hier für fehl am Platz. Spielsucht ist eine anerkannte Suchterkrankung und keine Frage von „einfach zusammenreißen“. Menschen in so einer Situation brauchen meiner Meinung nach Hilfe, nicht Spott oder Vorwürfe.

BTW.... Auch ich halte es grundsätzlich für moralisch fragwürdig, verlorene Gelder einfach zurückfordern zu wollen. Aber ich maße mir da kein Urteil an, weil ich selbst nicht spielsüchtig bin und nicht weiß, wie ein Mensch in so einer Suchtdynamik tatsächlich denkt oder handelt.

Wir sind im Internet, da wird man mit Spott immer wieder konfrontiert. Heißt nicht, dass es okay ist, aber so ist die Gesellschaft leider. Wenn jemand auf den Boden ist wird nachgetreten - wortwörtlich. Sollte man denk ich so gut wie es geht ignorieren.

Vorwürfe finde ich hingegen schon für okay, wenn die zur Selbstreflexion beitragen. Wir zeigen ja nicht mit den Finger auf ihn und werfen den Threadhersteller Betrug oder sowas vor. Es muss aber zugegeben werden, dass es ungünstig ist, wenn man sich bei Anbieter X wegen Spielsucht sperrt, dann wieder entsperrt und dann bei Verlusten für ein Chargeback entscheidet. Wieso ausgerechnet dort und nicht woanders? Ist es schlimm, wenn man das hinterfragt?  Finde es wichtig zu klören, ob man Schuld trägt oder nicht, vor allem für die Selbstreflexion und -entwicklung. Wenn man es nicht tut, dann lernt man nie daraus, weil man a) davon gekommen ist und b) es für okay hält. Ist es aber nicht, obgleich die Sperre da war oder nicht.

L
Einsteiger
Forenbeiträge: 70
Mitglied seit: 12.06.2025
Permanente Spielsucht-Sperre ignoriert – trotzdem wieder spielen können und 2100€ verloren
#19
19. Mai 2026 um 21:06 Uhr

Ens konnte sich "einloggen", dass ens sich entsperrt hat, tauchte bisher nicht auf. 😊

Experte
Moderator
Forenbeiträge: 1019
Mitglied seit: 10.06.2025
Permanente Spielsucht-Sperre ignoriert – trotzdem wieder spielen können und 2100€ verloren
#20
19. Mai 2026 um 21:15 Uhr
frapi07 schrieb:



Vorwürfe finde ich hingegen schon für okay, wenn die zur Selbstreflexion beitragen. Wir zeigen ja nicht mit den Finger auf ihn und werfen den Threadhersteller Betrug oder sowas vor.

Doch, genau das hat mtorero mit seiner "Andeutung" getan. Der schwachsinnige Vergleich mit nem Puff Besuch und einer Spielsucht rundet das ganze ab.

Mir geht es hier darum, dass die Sucht vom TE zu wenig Bedeutung bekommt und irgendwelche Aluhut Vermutungen bei diesem Thema die Oberhand gewinnen. Was sie leider auch durch meine Antworten tun.

Damit bin ich jetzt hier schon wieder raus. 

Der User, der möglicherweise erfolgreich verjagt wurde, braucht Hilfe - Punkt.

Chill.
L
Einsteiger
Forenbeiträge: 70
Mitglied seit: 12.06.2025
Permanente Spielsucht-Sperre ignoriert – trotzdem wieder spielen können und 2100€ verloren
#21
19. Mai 2026 um 22:25 Uhr
Butterbrezel schrieb:

Der User, der möglicherweise erfolgreich verjagt wurde, braucht Hilfe - Punkt.

Aufgrund der äußerst präzisen Beschreibung seines Problems und des nicht Rückmeldens des "Neulings" ist doch wohl jedem von "uns" klar, dass er die Antwort erhalten hat, die er hören wollte.

Vermutlich hatten Laufhäuservergleiche nicht viel mit seiner Abwesenheit zu tun.

🤡

Experte
Forenbeiträge: 1130
Mitglied seit: 10.06.2025
Permanente Spielsucht-Sperre ignoriert – trotzdem wieder spielen können und 2100€ verloren
#22
20. Mai 2026 um 00:26 Uhr
Butterbrezel schrieb:

Doch, genau das hat mtorero mit seiner "Andeutung" getan. Der schwachsinnige Vergleich mit nem Puff Besuch und einer Spielsucht rundet das ganze ab.

Mir geht es hier darum, dass die Sucht vom TE zu wenig Bedeutung bekommt und irgendwelche Aluhut Vermutungen bei diesem Thema die Oberhand gewinnen. Was sie leider auch durch meine Antworten tun.

Damit bin ich jetzt hier schon wieder raus. 

Der User, der möglicherweise erfolgreich verjagt wurde, braucht Hilfe - Punkt.

Man kann ihn sicherlich nicht Betrug oder Ausnutzen eines Vorteils vorwerfen. Was man aber vorwerfen kann ist die Fahrlässigkeit.

Hier haben wir aber wirklich vergessen, ob er wirklich um eine Entsperre gebeten hat (thx LuckyNoob) oder das OC den Account nicht wirklich dicht gemacht hat. Ändert aber am Ergebnis nichts. OC handelte nach wie vor fahrlässig, also hat weiterhin eine Teilschuld. Der Spieler auch, weil er sich dort erneut eingeloggt und auch eingezahlt hat. Wieso zahlt man in ein OC, der dich eig hätte sperren sollen. Ärger ist da vorprogrammiert. Könnten Palaber beim Auszahlen machen. Hätten die vermutlich auch (Auszahlung storniert und Einzahlung zurückerstattet) und ohnehin hätte es Ärger gegeben. Was genau hat das Einzahlen nun gebracht? Ich versteh Sucht etc. und den Drang zu spielen, evtl. seine Verluste wieder zurück zu kriegen. Habe ich schon durch. Was ich aber nicht verstehe ist wieso gerade dort eingezahlt wurde. Wieso nicht woanders? Es gibt da keine logische Antwort außer die Vermutung von mtorero. Sucht ist da nicht die Antwort, weil die Sucht woanders auch gestillt worden wäre. Muss man leider so festhalten. Du kannst mir gerne Gründe nennen, wieso man dort eingezahlt hat, aber komm mir nicht mit VIP-Status und co. Egal ob man im Rausch ist oder nicht - man muss doch wissen, dass im Gewinnfall es höchstwahrscheinlich Ärger geben wird. 

Du möchtest dich an der Diskussion beteiligen? Dann registriere dich kostenlos bei GambleBase!

Du hast dein Passwort vergessen?

Erstelle hier ein neues Passwort

  • 1. Fülle die 3 Felder sorgfältig aus und klicke auf den grünen Button
  • 2. Schaue in deinem E-Mail Postfach nach einer Nachricht von GambleBase
  • 3. Klicke in der E-Mail den Bestätigungslink an und dein neues Passwort ist dann sofort aktiv