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THolzem675 Thema erstellt am 10.01.2026 Seite 5 von 5 Beiträge: 73 Ansichten: 4.948
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#61
25. Jan. 2026 um 20:39 Uhr

Zum Thema:

Ab dem 1. Januar 2026 wird in 52 Ländern das Crypto Asset Reporting Framework (CARF) der OECD umgesetzt.
CARF richtet sich nicht direkt an Privatpersonen, sondern an Krypto-Dienstleister wie Börsen, Broker und Wallet-Anbieter. Diese sind verpflichtet, Krypto-Daten ihrer Nutzer im Zeitraum ab 01.01.2026 dann in 2027 an die Steuerbehörden zu übermitteln – in allen 52 teilnehmenden Ländern.

Und DAC8? Das ist die EU-Umsetzung von CARF – inhaltlich im Wesentlichen dasselbe, nur auf EU-Ebene.

Wer in einem dieser Länder lizenziert ist, muss die Daten seiner Nutzer an die Steuerbehörden melden.

Auch Anbieter wie Binance oder Bybit, die ihren Sitz außerhalb der EU haben (z. B. in Hongkong oder den Cayman Islands), müssen melden, wenn sie in einem der teilnehmenden Länder eine Lizenz besitzen – z. B. in Malta, Litauen oder Deutschland.

Welche Daten werden übermittelt?
  • KYC-Daten: Name, Adresse, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit, Steuer-ID

  • Transaktionen:
    • Tausch von Krypto zu Krypto

    • Tausch von Krypto zu Fiat (z. B. EUR)

    • Ein- und Auszahlungen (z. B. Wallet-Transfers)
  • Wallet-Informationen: Bei Transfers musst du künftig angeben, ob es sich um deine eigene Wallet handelt oder um eine Dritt-Wallet

Noch nicht verpflichtend sind z. B. Staking-Erträge – aber das kann sich auf Länderebene jederzeit ändern.

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#62
25. Jan. 2026 um 21:26 Uhr
Malganes schrieb:

Richtig. Deswegen hatte ich ja dazu geschrieben, dass man selbst bei E-Wallets und auch Krypto, Probleme bekommen kann.

Hier habe ich mal ein paar Daten zusammen gefasst, was CRS überhaupt bedeutet. Quelle war in diesem Fall Google:

Der Common Reporting Standard (CRS) wurde erweitert, um E-Wallets und Krypto-Assets einzubeziehen, wodurch Anbieter von elektronischen Zahlungsmitteln und digitalen Währungen nun verpflichtet sind, Kontoinformationen von steuerlichen Nichtansässigen automatisch an die Steuerbehörden zu melden, um Steuerhinterziehung zu bekämpfen und die Transparenz zu erhöhen, was zu neuen Meldepflichten für diese Finanzinstitute führt.

Was ist CRS?

  • Der CRS ist ein globaler Standard der OECD für den automatischen Informationsaustausch (AEOI) zwischen Steuerbehörden weltweit.
  • Er zielt darauf ab, grenzüberschreitende Steuerhinterziehung zu verhindern, indem Finanzinstitute Kontoinformationen von ausländischen Steuerzahlern melden müssen.

E-Wallets und Krypto-Assets unter CRS:

  • Erweiterung des Anwendungsbereichs: Frühere Versionen des CRS betrafen hauptsächlich traditionelle Bankkonten.
  • Neue Meldepflichten: Durch umfassende Überarbeitungen (zuletzt 2022) müssen nun auch Anbieter von elektronischen Zahlungsmitteln (E-Wallets) und digitale Währungen (CBDCs) bestimmte Konten und deren Inhaber melden.
  • Indirekte Krypto-Investitionen: Auch indirekte Investitionen in Krypto-Assets über Derivate oder Investmentfonds fallen unter die CRS-Meldepflichten. 

Wie funktioniert es für E-Wallet-Anbieter?

  1. Steuerliche Ansässigkeit ermitteln: Finanzinstitute (einschließlich E-Wallet-Anbieter) müssen den steuerlichen Wohnsitz ihrer Kunden feststellen.
  2. Meldung an Steuerbehörden: Konten, die von Personen mit steuerlichem Wohnsitz in einem anderen CRS-Teilnehmerstaat gehalten werden, werden elektronisch an die lokale Steuerbehörde (z. B. das Bundeszentralamt für Steuern – BZSt) gemeldet.
  3. Informationsaustausch: Die Steuerbehörden tauschen diese Daten dann automatisch mit den Steuerbehörden der jeweiligen Länder aus. 

Zusammenfassend: E-Wallets sind nicht mehr nur einfache Zahlungsdienstleister, sondern unterliegen jetzt den gleichen Transparenz- und Meldepflichten wie traditionelle Banken, um Steuerhinterziehung durch die Nutzung digitaler Finanzprodukte zu verhindern.

Wo wir schon mal beim Thema sind, dachte ich mir dieses für euch noch mal aufzurufen. Ist ein Post von mir in einem anderen Thread gewesen. Um es mal kurz zu machen, nix ist mehr safe.

Wenn es nachts kälter ist als draußen, sollte man lieber zu Fuß als bergauf gehen, weil es dann nicht so dunkel ist.
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#63
26. Jan. 2026 um 12:09 Uhr

.....und das bedeutet im Klartext, dass es aktuell wohl keine ansatzweise sichere Möglichkeit mehr gibt in den "anderen" Online Casinos zu spielen.

Die Geldflüsse in und aus den Wallets werden immer schärfer kontrolliert und man läuft Gefahr dann mit entsprechenden Problemen konfrontiert zu werden. Das wären dann illegales Glücksspiel, Steuerhinterziehung (der Spieler sorgt ja schon mit einer Einzahlung dafür, dass dem deutschen Staat Gelder entgehen) und wer weiß was noch.

Gerade in einem so mittlerweile übergriffigen Land wie Deutschland kann das ziemlich übel werden.

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#64
26. Jan. 2026 um 14:46 Uhr
THolzem675 schrieb:

.....und das bedeutet im Klartext, dass es aktuell wohl keine ansatzweise sichere Möglichkeit mehr gibt in den "anderen" Online Casinos zu spielen.

Die Geldflüsse in und aus den Wallets werden immer schärfer kontrolliert und man läuft Gefahr dann mit entsprechenden Problemen konfrontiert zu werden. Das wären dann illegales Glücksspiel, Steuerhinterziehung (der Spieler sorgt ja schon mit einer Einzahlung dafür, dass dem deutschen Staat Gelder entgehen) und wer weiß was noch.

(""Gerade in einem so mittlerweile übergriffigen Land wie Deutschland kann das ziemlich übel werden."")

Dann weißt Du hoffentlich aber auch das mittlerweile,, selbst eine solche unbedachte Aussage ziemlich übel werden kann... Besonders in so manchen, übergriffigen Ländern, deren Namen aber auch nur ich vom hören und sagen kenne .. Absurdistan z. Bsp..

Das Leben ist ein Spiel, du kannst gewinnen und verlieren🙄
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#65
26. Jan. 2026 um 15:06 Uhr
THolzem675 schrieb:

.....und das bedeutet im Klartext, dass es aktuell wohl keine ansatzweise sichere Möglichkeit mehr gibt in den "anderen" Online Casinos zu spielen.

Die Geldflüsse in und aus den Wallets werden immer schärfer kontrolliert und man läuft Gefahr dann mit entsprechenden Problemen konfrontiert zu werden. Das wären dann illegales Glücksspiel, Steuerhinterziehung (der Spieler sorgt ja schon mit einer Einzahlung dafür, dass dem deutschen Staat Gelder entgehen) und wer weiß was noch.

Gerade in einem so mittlerweile übergriffigen Land wie Deutschland kann das ziemlich übel werden.

Welche Methode würdest du denn am liebsten nutzen wollen. Alle nutzen wohl entweder Jeton, Krypto oder/und Mifinity

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#66
26. Jan. 2026 um 16:22 Uhr

Na ja..... die Frage ist eher was kann man noch nutzen.

Alle genannten Möglichkeiten waren eine gewisse Zeit lang relativ sicher.

Das ist nun nicht mehr der Fall; zumindest meines Erachtens.

Alle Krypto und auch sonstige Wallets werden kontrolliert. Das ist Fakt.

Natürlich kann man weiter ein- und auszahlen; man muss sich aber darüber klar sein dass dies Folgen haben könnte.

Ich habe definitiv keine Lust wegen illegalem Glücksspiel, Steuerhinterziehung etc. belangt zu werden.

Zu dem einen Kommentar bezgl. des übergriffigen Staates:

Deutschland ist Absurdistan! Das ist keine unbedachte Aussage; das ist leider Realität.

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#67
26. Jan. 2026 um 17:37 Uhr

Letztendlich wird es keine 100% sichere Möglichkeit geben illegal zu spielen. Immer wenn man an das Geld rankommen will, kommt KYC bzw. CARF/DAC8 ins Spiel. Wer einen Anbieter findet, der sich gegenwärtig nicht daran hält, läuft immer Gefahr, dass dieser Anbieter irgendwann hops genommen wird bzw. kooperiert und nachträglich Daten liefert.... War schon oftmals in der Geschichte so. Beispielsweise deutsche die ihr Schwarzgeld in die Schweiz gebracht haben... Da hat es dann Selbstanzeigen gehagelt....

Mit Crypto spielen ist gleich doppelt riskant. Einerseits nimmt man an illegalem Glücksspiel teil und betreibt auch immer Geldwäsche. Andererseits wird man auch immer Steuerhinterziehung begehen. Zwar sind Gewinne aus Glücksspiel steuerfrei.... Aber Kurssteigerungen sind zu versteuern, zumindest wenn man gewisse Fristen nicht einhält. Mal ehrlich.... Wer gibt schon seine Kurssteigerungen aus Cryptos die man aus illegalem Glücksspiel erlangt hat, ordnungsgemäß bei der Steuer an?

Viele mögen das für Panikmache halten. Mir persönlich wäre es aber kein Hobby der Welt wert, diverse Strafttaten zu begehen.... Die auch noch gläsern irgendwo abgespeichert sind....

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#68
26. Jan. 2026 um 19:50 Uhr
David schrieb:

Letztendlich wird es keine 100% sichere Möglichkeit geben illegal zu spielen. Immer wenn man an das Geld rankommen will, kommt KYC bzw. CARF/DAC8 ins Spiel. Wer einen Anbieter findet, der sich gegenwärtig nicht daran hält, läuft immer Gefahr, dass dieser Anbieter irgendwann hops genommen wird bzw. kooperiert und nachträglich Daten liefert.... War schon oftmals in der Geschichte so. Beispielsweise deutsche die ihr Schwarzgeld in die Schweiz gebracht haben... Da hat es dann Selbstanzeigen gehagelt....

Mit Crypto spielen ist gleich doppelt riskant. Einerseits nimmt man an illegalem Glücksspiel teil und betreibt auch immer Geldwäsche. Andererseits wird man auch immer Steuerhinterziehung begehen. Zwar sind Gewinne aus Glücksspiel steuerfrei.... Aber Kurssteigerungen sind zu versteuern, zumindest wenn man gewisse Fristen nicht einhält. Mal ehrlich.... Wer gibt schon seine Kurssteigerungen aus Cryptos die man aus illegalem Glücksspiel erlangt hat, ordnungsgemäß bei der Steuer an?

Viele mögen das für Panikmache halten. Mir persönlich wäre es aber kein Hobby der Welt wert, diverse Strafttaten zu begehen.... Die auch noch gläsern irgendwo abgespeichert sind....

Ja.....dem kann ich nur zustimmen. 👍 

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#69
26. Jan. 2026 um 20:23 Uhr
David schrieb:

Letztendlich wird es keine 100% sichere Möglichkeit geben illegal zu spielen. Immer wenn man an das Geld rankommen will, kommt KYC bzw. CARF/DAC8 ins Spiel. Wer einen Anbieter findet, der sich gegenwärtig nicht daran hält, läuft immer Gefahr, dass dieser Anbieter irgendwann hops genommen wird bzw. kooperiert und nachträglich Daten liefert.... War schon oftmals in der Geschichte so. Beispielsweise deutsche die ihr Schwarzgeld in die Schweiz gebracht haben... Da hat es dann Selbstanzeigen gehagelt....

Mit Crypto spielen ist gleich doppelt riskant. Einerseits nimmt man an illegalem Glücksspiel teil und betreibt auch immer Geldwäsche. Andererseits wird man auch immer Steuerhinterziehung begehen. Zwar sind Gewinne aus Glücksspiel steuerfrei.... Aber Kurssteigerungen sind zu versteuern, zumindest wenn man gewisse Fristen nicht einhält. Mal ehrlich.... Wer gibt schon seine Kurssteigerungen aus Cryptos die man aus illegalem Glücksspiel erlangt hat, ordnungsgemäß bei der Steuer an?

Viele mögen das für Panikmache halten. Mir persönlich wäre es aber kein Hobby der Welt wert, diverse Strafttaten zu begehen.... Die auch noch gläsern irgendwo abgespeichert sind....

Ich glaube mich zu errinnern, dass auf sowas keine Kurssteuer anfällt. Die gibts nur, wenn man auf den Kurs spekuliert und die Coins nicht min. 12 Monate einhält und auch 500€ übersteigt.

Wäre sonst viel zu wild. Krypto war/ist auch für den Handel gedacht. Zumindest haben in Italien während der Corona-Pandemie einige Lokale (Bäckerein etc.). auch Krypto als Währung akzeptiert. 

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#70
26. Jan. 2026 um 22:14 Uhr
frapi07 schrieb:

Ich glaube mich zu errinnern, dass auf sowas keine Kurssteuer anfällt. Die gibts nur, wenn man auf den Kurs spekuliert und die Coins nicht min. 12 Monate einhält und auch 500€ übersteigt.

Wäre sonst viel zu wild. Krypto war/ist auch für den Handel gedacht. Zumindest haben in Italien während der Corona-Pandemie einige Lokale (Bäckerein etc.). auch Krypto als Währung akzeptiert. 

In Deutschland gelten Kryptowährungen steuerlich nicht als Währung, sondern als „sonstige Wirtschaftsgüter“. Das bedeutet, dass jeder Bezahlvorgang – völlig egal ob Einzahlung im Online-Casino oder der Kauf von Waren – vom Finanzamt wie ein Verkauf der Coins behandelt wird.

Wenn du Kryptowährungen kaufst und sie im Wert steigen, realisierst du in dem Moment, in dem du damit bezahlst, einen Gewinn. Liegt zwischen dem ursprünglichen Kauf der Coins und diesem Bezahlvorgang weniger als ein Jahr, ist dieser Gewinn steuerpflichtig, sofern dein gesamter Gewinn aus solchen Geschäften die Freigrenze von aktuell 1.000 € im Jahr übersteigt.

Zwar sind reine Glücksspielgewinne in Deutschland steuerfrei, doch gilt dies nicht für die Währungsschwankungen danach. Lässt du dir deinen Gewinn in Bitcoin auszahlen und der Kurs steigt anschließend weiter an, musst du diesen zusätzlichen Kursgewinn versteuern, wenn du die Coins später (innerhalb der einjährigen Haltefrist) in Euro tauschst (werden wohl die meisten machen). Die Annahme, dass Krypto-Nutzung für den „Handel“ steuerfrei ist, ist falsch.

Es hat schon einen Grund, wieso Kryptowährungen vom Glücksspielstaatsvertrag ausgeschlossen sind. Fast unmöglich damit als Spieler nicht in juristische Stolperfallen zu laufen.......

Italien ist übrigens noch VIELLLL strenger!

  • Keine Steuerfreiheit nach 1 Jahr.
  • Bezahlen löst sofort Steuerpflicht aus (auf den Gewinn).
  • Casino-Gewinne aus Krypto-Casinos (meist ohne IT-Lizenz) müssen voll als Einkommen versteuert werden (bis zu 43% +). Wer in Italien illegal spielt, macht sich eigentlich immer wegen Steuerhinterziehung strafbar.... Außer er gibt seine illegale Spielerei beim Fiskus an.... Oder man verliert immer :)

Die Bäcker hatten entweder viel Wissen in dem Bereich.... Oder aber bisschen an der Steuer vorbei gedrippelt :)

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#71
26. Jan. 2026 um 23:11 Uhr
David schrieb:

In Deutschland gelten Kryptowährungen steuerlich nicht als Währung, sondern als „sonstige Wirtschaftsgüter“. Das bedeutet, dass jeder Bezahlvorgang – völlig egal ob Einzahlung im Online-Casino oder der Kauf von Waren – vom Finanzamt wie ein Verkauf der Coins behandelt wird.

Wenn du Kryptowährungen kaufst und sie im Wert steigen, realisierst du in dem Moment, in dem du damit bezahlst, einen Gewinn. Liegt zwischen dem ursprünglichen Kauf der Coins und diesem Bezahlvorgang weniger als ein Jahr, ist dieser Gewinn steuerpflichtig, sofern dein gesamter Gewinn aus solchen Geschäften die Freigrenze von aktuell 1.000 € im Jahr übersteigt.

Zwar sind reine Glücksspielgewinne in Deutschland steuerfrei, doch gilt dies nicht für die Währungsschwankungen danach. Lässt du dir deinen Gewinn in Bitcoin auszahlen und der Kurs steigt anschließend weiter an, musst du diesen zusätzlichen Kursgewinn versteuern, wenn du die Coins später (innerhalb der einjährigen Haltefrist) in Euro tauschst (werden wohl die meisten machen). Die Annahme, dass Krypto-Nutzung für den „Handel“ steuerfrei ist, ist falsch.

Es hat schon einen Grund, wieso Kryptowährungen vom Glücksspielstaatsvertrag ausgeschlossen sind. Fast unmöglich damit als Spieler nicht in juristische Stolperfallen zu laufen.......

Italien ist übrigens noch VIELLLL strenger!

  • Keine Steuerfreiheit nach 1 Jahr.
  • Bezahlen löst sofort Steuerpflicht aus (auf den Gewinn).
  • Casino-Gewinne aus Krypto-Casinos (meist ohne IT-Lizenz) müssen voll als Einkommen versteuert werden (bis zu 43% +). Wer in Italien illegal spielt, macht sich eigentlich immer wegen Steuerhinterziehung strafbar.... Außer er gibt seine illegale Spielerei beim Fiskus an.... Oder man verliert immer :)

Die Bäcker hatten entweder viel Wissen in dem Bereich.... Oder aber bisschen an der Steuer vorbei gedrippelt :)

Dann müsste es umgekehrt ja auch so sein,dass man in Falle eines Verlustes (also beim Bezahlen) ja die Steuerlast mindern kann.

Ist aber technisch schwer umzusetzen. Man kauft z. B. am 1.1. BTC bei 100.000€ ein und ne Woche später bezahlt man damit was im Handel, obwohl der BTC dann 99.000€ wert ist - also 1% weniger. Wie will man das ganze protokollieren? Sind ja zu viele Datensätze. Sehe beim OC auch eine Ähnlichkeit, man bezahlt als eine "Dienstleistung" (Aufladen des Spielerkontos).

Bez Italien: es gibt sowas wie die GGL - die ADM. Es gibt kaum Gründe, weshalb man ein Krypto-Casino bevorzugen müsste. Es gibt eig. nur 2 Gründe: 1) der Anfangsguthaben von max. 1000€. Hat man z. B. 2000€ und die ersten 1000€ verspielt, so muss man das refreshen (F5) und eine neue Session anfangen und 2) der max bet ein - Krypto-Buden gehen ja bis 1000€ oder 2000€ pro Spin. 

Vermutlich haben die Ladenbesitzer an der Steuer vorbei gedrippelt :D

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#72
26. Jan. 2026 um 23:33 Uhr
frapi07 schrieb:

Dann müsste es umgekehrt ja auch so sein,dass man in Falle eines Verlustes (also beim Bezahlen) ja die Steuerlast mindern kann.

Ist aber technisch schwer umzusetzen. Man kauft z. B. am 1.1. BTC bei 100.000€ ein und ne Woche später bezahlt man damit was im Handel, obwohl der BTC dann 99.000€ wert ist - also 1% weniger. Wie will man das ganze protokollieren? Sind ja zu viele Datensätze. Sehe beim OC auch eine Ähnlichkeit, man bezahlt als eine "Dienstleistung" (Aufladen des Spielerkontos).

Ja das stimmt: Technisch gesehen ist das Bezahlen mit Krypto ein Veräußerungsgeschäft. Wenn der Kurs tiefer steht als beim Kauf, realisiert man einen Verlust, der die Steuerlast (im Topf 'private Veräußerungsgeschäfte') mindert. Das Problem mit den 'zu vielen Datensätzen' löst man über API-Tools (Cointracking etc.), händisch wäre das unmöglich....... Ist aber alles nervig und kompliziert. Wird vermutlich kein Spieler machen.... Und selbst wenn es ein Spieler tracken würde.... Dann müsste er die illegalen Casino Zahlungen bzw. die Wertsteigerungen/Wertminderungen daraus beim Finanzamt offenlegen.... Das wäre dann so bisschen wie der Koksverkäufer am Bahnhof, der seine Einnahmen in der Steuererklärung angibt....

Kein Scherz! Deswegen sitzt bei Verhandlungen von Drogendealern, Zuhältern etc. auch immer das Finanzamt im Saal... Auch illegale Einnahmen müsste man versteuern. Macht aber kein Ganove. Daher sind die auch immer wegen Steuerhinterziehung dran bzw. nach der Haft meistens blank.....

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#73
27. Jan. 2026 um 14:02 Uhr
David schrieb:

Ja das stimmt: Technisch gesehen ist das Bezahlen mit Krypto ein Veräußerungsgeschäft. Wenn der Kurs tiefer steht als beim Kauf, realisiert man einen Verlust, der die Steuerlast (im Topf 'private Veräußerungsgeschäfte') mindert. Das Problem mit den 'zu vielen Datensätzen' löst man über API-Tools (Cointracking etc.), händisch wäre das unmöglich....... Ist aber alles nervig und kompliziert. Wird vermutlich kein Spieler machen.... Und selbst wenn es ein Spieler tracken würde.... Dann müsste er die illegalen Casino Zahlungen bzw. die Wertsteigerungen/Wertminderungen daraus beim Finanzamt offenlegen.... Das wäre dann so bisschen wie der Koksverkäufer am Bahnhof, der seine Einnahmen in der Steuererklärung angibt....

Kein Scherz! Deswegen sitzt bei Verhandlungen von Drogendealern, Zuhältern etc. auch immer das Finanzamt im Saal... Auch illegale Einnahmen müsste man versteuern. Macht aber kein Ganove. Daher sind die auch immer wegen Steuerhinterziehung dran bzw. nach der Haft meistens blank.....

Letzteres war mir nicht bekannt :D Ist ja natürlich klug. Erst einmal verurteilen und dann nachträglich die Steuern verlangen :D Doppelt geowned xD

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