Zum Thema:
Ab dem 1. Januar 2026 wird in 52 Ländern das Crypto Asset Reporting Framework (CARF) der OECD umgesetzt.
CARF richtet sich nicht direkt an Privatpersonen, sondern an Krypto-Dienstleister wie Börsen, Broker und Wallet-Anbieter. Diese sind verpflichtet, Krypto-Daten ihrer Nutzer im Zeitraum ab 01.01.2026 dann in 2027 an die Steuerbehörden zu übermitteln – in allen 52 teilnehmenden Ländern.
Und DAC8? Das ist die EU-Umsetzung von CARF – inhaltlich im Wesentlichen dasselbe, nur auf EU-Ebene.
Wer in einem dieser Länder lizenziert ist, muss die Daten seiner Nutzer an die Steuerbehörden melden.
Auch Anbieter wie Binance oder Bybit, die ihren Sitz außerhalb der EU haben (z. B. in Hongkong oder den Cayman Islands), müssen melden, wenn sie in einem der teilnehmenden Länder eine Lizenz besitzen – z. B. in Malta, Litauen oder Deutschland.
- KYC-Daten: Name, Adresse, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit, Steuer-ID
- Transaktionen:
- Tausch von Krypto zu Krypto
- Tausch von Krypto zu Fiat (z. B. EUR)
- Ein- und Auszahlungen (z. B. Wallet-Transfers)
- Tausch von Krypto zu Krypto
- Wallet-Informationen: Bei Transfers musst du künftig angeben, ob es sich um deine eigene Wallet handelt oder um eine Dritt-Wallet
Noch nicht verpflichtend sind z. B. Staking-Erträge – aber das kann sich auf Länderebene jederzeit ändern.








