Technischer Fehler bei Winamax – Auszahlung gestoppt!

David Thema erstellt am 25.04.2026 Seite 1 von 3 Beiträge: 37 Ansichten: 1.303
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Technischer Fehler bei Winamax – Auszahlung gestoppt!
#1
25. Apr. 2026 um 13:37 Uhr

Wir haben GambleBase unter anderem mit dem Ziel gegründet, Spieler transparent über Glücksspielanbieter zu informieren und auch fragwürdige Vorgehensweisen öffentlich sichtbar zu machen. Genau aus diesem Grund möchte ich meine aktuelle Erfahrung mit Winamax hier offen schildern.

Ich war bisher eigentlich immer recht zufrieden mit Winamax. Ein- und Auszahlungen liefen problemlos, die Quotenauswahl war ordentlich und selbst bei größeren Gewinnen gab es bei mir nur geringe Limitierungen.

Am vergangenen Donnerstag wollte ich 500 € per PayPal einzahlen. Nach Auswahl der Zahlungsmethode hat sich die Seite jedoch aufgehängt und es wurde nur noch eine leere Seite angezeigt. Auch nach Aktualisieren per F5 blieb die Seite leer. Ich habe daraufhin den Browser geschlossen und Winamax neu geöffnet.

Zu meiner Überraschung wurden mir anschließend nicht 500 €, sondern 1.000 € gutgeschrieben. Offenbar wurde die Einzahlung durch einen Fehler auf der Seite doppelt ausgelöst, obwohl der Vorgang nicht korrekt angezeigt wurde.

Mit 500 € davon habe ich anschließend wie geplant Sportwetten gespielt. Die weiteren 500 €, die ich ursprünglich gar nicht einzahlen wollte, habe ich direkt wieder zur Auszahlung angewiesen. Später habe ich dann den restlichen Betrag inklusive Gewinn ebenfalls ausgezahlt.

Drei Tage später erhielt ich jedoch eine Nachricht vom Support, dass meine Auszahlung gestoppt wurde, da auf dem Konto Ein- und Auszahlungen erfolgt seien, ohne dass das eingezahlte Geld vollständig für Sportwetten eingesetzt wurde. Man fordert nun Erklärungen und Zahlungsnachweise an.

Ich finde es durchaus fragwürdig, dass ein technischer Fehler auf der Plattform letztlich dem Kunden zum Nachteil ausgelegt wird — insbesondere wenn man dort seit längerer Zeit regelmäßig einzahlt und aktiv spielt.

Nach dieser Erfahrung werde ich Winamax persönlich eher meiden.

Amateur
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Technischer Fehler bei Winamax – Auszahlung gestoppt!
#2
25. Apr. 2026 um 13:53 Uhr

Sehe ich ehrlich gesagt nicht ganz so kritisch. Klar, ist erstmal nervig gelaufen – vor allem wenn die Seite beim Einzahlen abschmiert und dann sowas passiert.
Aber unterm Strich ist das für den Anbieter halt ein ziemlich typisches Muster: Geld eingezahlt und ein Teil davon direkt wieder ausgezahlt, ohne gespielt zu werden. Sowas triggert bei denen automatisch die Geldwäsche-Checks – und das ist nicht nur bei Winamax so, sondern eigentlich Standard bei fast allen seriösen Anbietern.
Dass das Ganze durch einen technischen Fehler entstanden ist, ist natürlich blöd aber wenn der Support das nicht sauber nachvollziehen oder reproduzieren kann, behandeln die das halt erstmal nach Schema F.
Ich würd’s daher entspannt sehen: kurz erklären, dass es eine fehlerhafte Doppelbuchung war, die Nachweise hinschicken und gut ist. In der Regel wird das dann auch ohne großes Drama freigegeben.

M
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Technischer Fehler bei Winamax – Auszahlung gestoppt!
#3
25. Apr. 2026 um 13:56 Uhr
David schrieb:

Wir haben GambleBase unter anderem mit dem Ziel gegründet, Spieler transparent über Glücksspielanbieter zu informieren und auch fragwürdige Vorgehensweisen öffentlich sichtbar zu machen. Genau aus diesem Grund möchte ich meine aktuelle Erfahrung mit Winamax hier offen schildern.

Ich war bisher eigentlich immer recht zufrieden mit Winamax. Ein- und Auszahlungen liefen problemlos, die Quotenauswahl war ordentlich und selbst bei größeren Gewinnen gab es bei mir nur geringe Limitierungen.

Am vergangenen Donnerstag wollte ich 500 € per PayPal einzahlen. Nach Auswahl der Zahlungsmethode hat sich die Seite jedoch aufgehängt und es wurde nur noch eine leere Seite angezeigt. Auch nach Aktualisieren per F5 blieb die Seite leer. Ich habe daraufhin den Browser geschlossen und Winamax neu geöffnet.

Zu meiner Überraschung wurden mir anschließend nicht 500 €, sondern 1.000 € gutgeschrieben. Offenbar wurde die Einzahlung durch einen Fehler auf der Seite doppelt ausgelöst, obwohl der Vorgang nicht korrekt angezeigt wurde.

Mit 500 € davon habe ich anschließend wie geplant Sportwetten gespielt. Die weiteren 500 €, die ich ursprünglich gar nicht einzahlen wollte, habe ich direkt wieder zur Auszahlung angewiesen. Später habe ich dann den restlichen Betrag inklusive Gewinn ebenfalls ausgezahlt.

Drei Tage später erhielt ich jedoch eine Nachricht vom Support, dass meine Auszahlung gestoppt wurde, da auf dem Konto Ein- und Auszahlungen erfolgt seien, ohne dass das eingezahlte Geld vollständig für Sportwetten eingesetzt wurde. Man fordert nun Erklärungen und Zahlungsnachweise an.

Ich finde es durchaus fragwürdig, dass ein technischer Fehler auf der Plattform letztlich dem Kunden zum Nachteil ausgelegt wird — insbesondere wenn man dort seit längerer Zeit regelmäßig einzahlt und aktiv spielt.

Nach dieser Erfahrung werde ich Winamax persönlich eher meiden.

Mit winamax habe ich persönlich auch eine schlechte Erfahrung gemacht. Ich konnte dort trotz gesetzem Lugas Limit die letzten Monate weiter einzahlen. Nun wurde alles von Lugas an die Anbieter wo ich zuviel einzahlen konnte weitergeleitet und die Konten zusammengeführt so das nur noch eine Lugas Datei existiert und alle bis auf winamax haben das zuviel eingezahlte zurück erstattet. Diese weigern sich mit der Begründung das Lugas die Zahlungen freigegeben hatte... Ich hoffe du bekommst dein Geld schnell wieder

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#4
25. Apr. 2026 um 13:59 Uhr
Toastbrot schrieb:

Sehe ich ehrlich gesagt nicht ganz so kritisch. Klar, ist erstmal nervig gelaufen – vor allem wenn die Seite beim Einzahlen abschmiert und dann sowas passiert.
Aber unterm Strich ist das für den Anbieter halt ein ziemlich typisches Muster: Geld eingezahlt und ein Teil davon direkt wieder ausgezahlt, ohne gespielt zu werden. Sowas triggert bei denen automatisch die Geldwäsche-Checks – und das ist nicht nur bei Winamax so, sondern eigentlich Standard bei fast allen seriösen Anbietern.
Dass das Ganze durch einen technischen Fehler entstanden ist, ist natürlich blöd aber wenn der Support das nicht sauber nachvollziehen oder reproduzieren kann, behandeln die das halt erstmal nach Schema F.
Ich würd’s daher entspannt sehen: kurz erklären, dass es eine fehlerhafte Doppelbuchung war, die Nachweise hinschicken und gut ist. In der Regel wird das dann auch ohne großes Drama freigegeben.

Da stimme ich dir grundsätzlich zu – ein riesiges Drama ist es am Ende nicht und ich gehe auch davon aus, dass sich das nach Übersendung der Nachweise erledigen wird.

Trotzdem finde ich, dass der Anbieter solche Fälle kundenfreundlicher lösen müsste. Wenn es am betreffenden Tag technische Probleme im Einzahlungsprozess gab, sollte Winamax intern nachvollziehen können, dass hier offensichtlich keine klassische verdächtige Transaktion vorliegt.

Stattdessen kommt direkt die Standard-Mail mit Verweis auf Betrugs- bzw. Geldwäscheverdacht und gestoppter Auszahlung. Genau dieses Argument wird von Glücksspielanbietern meiner Meinung nach inzwischen sehr häufig als pauschales Mittel genutzt, sobald es bei Auszahlungen Unregelmäßigkeiten gibt.

Zumal ich dort seit rund zwei Jahren mit derselben Zahlungsmethode ein- und auszahle und mein Zahlungsverhalten für Winamax nichts Neues sein dürfte.

Unabhängig vom Ausgang halte ich es aber für wichtig, dass auch über solche Fälle offen berichtet wird. Genau solche Erfahrungen gehören aus meiner Sicht zur Transparenz dazu, damit sich Spieler ein vollständiges Bild von einem Anbieter machen können.

Amateur
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#5
25. Apr. 2026 um 14:15 Uhr
David schrieb:

Da stimme ich dir grundsätzlich zu – ein riesiges Drama ist es am Ende nicht und ich gehe auch davon aus, dass sich das nach Übersendung der Nachweise erledigen wird.

Trotzdem finde ich, dass der Anbieter solche Fälle kundenfreundlicher lösen müsste. Wenn es am betreffenden Tag technische Probleme im Einzahlungsprozess gab, sollte Winamax intern nachvollziehen können, dass hier offensichtlich keine klassische verdächtige Transaktion vorliegt.

Stattdessen kommt direkt die Standard-Mail mit Verweis auf Betrugs- bzw. Geldwäscheverdacht und gestoppter Auszahlung. Genau dieses Argument wird von Glücksspielanbietern meiner Meinung nach inzwischen sehr häufig als pauschales Mittel genutzt, sobald es bei Auszahlungen Unregelmäßigkeiten gibt.

Zumal ich dort seit rund zwei Jahren mit derselben Zahlungsmethode ein- und auszahle und mein Zahlungsverhalten für Winamax nichts Neues sein dürfte.

Unabhängig vom Ausgang halte ich es aber für wichtig, dass auch über solche Fälle offen berichtet wird. Genau solche Erfahrungen gehören aus meiner Sicht zur Transparenz dazu, damit sich Spieler ein vollständiges Bild von einem Anbieter machen können.

kundenfreundlich ist das so definitiv nicht. Klar, die Anbieter müssen ihre Regeln und Vorschriften einhalten, aber bei einem offensichtlichen Fehler könnte man das tatsächlich deutlich eleganter lösen.. 


 Ich selbst hatte auch schon zweimal das Vergnügen 🙈 : Einmal habe ich versehentlich aufs Slot-Konto statt aufs Wettkonto eingezahlt, und ein Transfer war technisch nicht möglich. Nach kurzer Rücksprache mit dem Support wurde das ohne Probleme wieder ausgezahlt. Bei einem anderen Anbieter war es genau andersrum: Der hat sich komplett auf seine Geldwäsche-Regeln versteift und trotz des offensichtlichen Fehlers auf Nachweisen bestanden. Das war mir am Ende einfach zu nervig, und seitdem meide ich den Anbieter auch

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#6
25. Apr. 2026 um 14:26 Uhr

Setzte es doch auf ne 1.01 oder so ein.

Klar, es gibt ein Risiko, aber man kann dann meinetwegen die Wetten auf 100€ splitten. Wird das Risiko deutlich geringer, dass man die komplette Summe verliert.

Glaube kaum, dass kein Anbieter auf Kulanz gehen würde, aber bei sowas müssen sich alle an die Vorschriften halten. Wenn, dann solltest du dich bei der GGL beschweren, dass sie keine Möglichkeit eingebaut haben, um solche Kulanzfälle zu ermöglichen.

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#7
25. Apr. 2026 um 14:43 Uhr
frapi07 schrieb:

Setzte es doch auf ne 1.01 oder so ein.

Klar, es gibt ein Risiko, aber man kann dann meinetwegen die Wetten auf 100€ splitten. Wird das Risiko deutlich geringer, dass man die komplette Summe verliert.

Glaube kaum, dass kein Anbieter auf Kulanz gehen würde, aber bei sowas müssen sich alle an die Vorschriften halten. Wenn, dann solltest du dich bei der GGL beschweren, dass sie keine Möglichkeit eingebaut haben, um solche Kulanzfälle zu ermöglichen.

Als ob ein einmaliges Umsetzen, wie es die Anbieter vorgeben, tatsächlich Geldwäsche verhindern würde.

Wer wirklich Geld waschen will, wird sich von so einer minimalen Vorgabe kaum aufhalten lassen. Gesetzlich kann niemand dazu gezwungen werden, an Glücksspielen teilzunehmen, und genau hier liegt das grundlegende Problem: Wenn ich mein eigenes eingezahltes Geld nur unter der Bedingung zurückbekomme, dass ich es zuvor einsetzen muss, entsteht faktisch ein Zwang zum Spielen.

Das widerspricht nicht nur dem gesunden Menschenverstand, sondern wirft auch ernsthafte Fragen im Hinblick auf den Spielerschutz auf, wie er eigentlich durch den Glücksspielstaatsvertrag 2021 gewährleistet werden soll.

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#8
25. Apr. 2026 um 15:19 Uhr
frapi07 schrieb:

Setzte es doch auf ne 1.01 oder so ein.

Klar, es gibt ein Risiko, aber man kann dann meinetwegen die Wetten auf 100€ splitten. Wird das Risiko deutlich geringer, dass man die komplette Summe verliert.

Glaube kaum, dass kein Anbieter auf Kulanz gehen würde, aber bei sowas müssen sich alle an die Vorschriften halten. Wenn, dann solltest du dich bei der GGL beschweren, dass sie keine Möglichkeit eingebaut haben, um solche Kulanzfälle zu ermöglichen.

Klar, das könnte ich machen. Werde aber kein unnötiges Risiko eingehen, weil es auf Winamax einen Bug gegeben hat. 500 Euro riskieren, für 5 Euro Gewinn.

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#9
25. Apr. 2026 um 15:29 Uhr
btssultan schrieb:

Als ob ein einmaliges Umsetzen, wie es die Anbieter vorgeben, tatsächlich Geldwäsche verhindern würde.

Wer wirklich Geld waschen will, wird sich von so einer minimalen Vorgabe kaum aufhalten lassen. Gesetzlich kann niemand dazu gezwungen werden, an Glücksspielen teilzunehmen, und genau hier liegt das grundlegende Problem: Wenn ich mein eigenes eingezahltes Geld nur unter der Bedingung zurückbekomme, dass ich es zuvor einsetzen muss, entsteht faktisch ein Zwang zum Spielen.

Das widerspricht nicht nur dem gesunden Menschenverstand, sondern wirft auch ernsthafte Fragen im Hinblick auf den Spielerschutz auf, wie er eigentlich durch den Glücksspielstaatsvertrag 2021 gewährleistet werden soll.

Das mag sein, aber daran sind nicht die Anbieter schuld, sondern die GGL. Ich weiß nicht, wie hoch die Strafen sind, aber kann mir vorstellen, dass man bei mehrmaligen Verstoß sogar seine Lizenz verlieren kann.

David schrieb:

Klar, das könnte ich machen. Werde aber kein unnötiges Risiko eingehen, weil es auf Winamax einen Bug gegeben hat. 500 Euro riskieren, für 5 Euro Gewinn.



Ja, ich versteh deine Ansicht und ein mögliches Bug, aber du sagst ja selber, dass du mehrere Jahre dort spielst. Ist halt einmal vorgekommen. Ist jetzt nicht so, dass es ständig ist und man denen damit quasi Strategie vorwerfen könnte. Obs was bringt da rumzudiskutieren oder stattdessen mal das Geld umzusetzen - letztendlich deine Entscheidung. Hatte bez. Wagering auch mal Stress mitn Anbieter, die haben 10x Wager verlangt. Hab mich dann dazu entschlossen das Risiko aufzunehmen und dann das Geld mitn kleines Risiko umzusetzen, da ich kb hatte ewig rum zu streiten, weil 10x schon kriminell ist. Ist aber ein anderes Case, da die nicht GGL waren. Wie gesagt, Winaxmax hält sich an die Vorgaben und selbst wenn man sich an die GGL meldet, dann wimmeln die einen ab, da sie bei sowas nicht eingreifen

Edit: dann lass das Geld mal drauf und nutze sie für spätere Wetten ein. Du wettest ja eh regelmäßig. Ob du das Geld jetzt oder in 2 Wochen einzahlst.. was ist da der Unterschied?

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#10
25. Apr. 2026 um 15:41 Uhr
frapi07 schrieb:

Edit: dann lass das Geld mal drauf und nutze sie für spätere Wetten ein. Du wettest ja eh regelmäßig. Ob du das Geld jetzt oder in 2 Wochen einzahlst.. was ist da der Unterschied?

Mir geht es hier nicht um die 500 € an sich, sondern um faire Bedingungen für Spieler. Gegenüber Spielern erlebt man bei vielen Anbietern oft nur wenig Kulanz. Wenn auf Seiten des Betreibers technische Probleme auftreten, soll am Ende der Kunde die Konsequenzen tragen — und zur Absicherung wird dann schnell mit der Geldwäsche- oder Betrugskeule argumentiert. Genau das halte ich für problematisch.

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#11
25. Apr. 2026 um 15:50 Uhr
David schrieb:

Mir geht es hier nicht um die 500 € an sich, sondern um faire Bedingungen für Spieler. Gegenüber Spielern erlebt man bei vielen Anbietern oft nur wenig Kulanz. Wenn auf Seiten des Betreibers technische Probleme auftreten, soll am Ende der Kunde die Konsequenzen tragen — und zur Absicherung wird dann schnell mit der Geldwäsche- oder Betrugskeule argumentiert. Genau das halte ich für problematisch.

Ich verstehe das und bin auch der gleichen Meinung, aber wollte nur adressieren, dass es nicht dem Anbieter geschuldet ist. Der wahre Schuldige ist die GGL. Ich bin mir sicher, dass 9/10 Anbieter so handeln würden, da dies Vorschrift ist. Du hattest ja vor Monaten auch einen Fall, wo du eingezahlt hattest und dann danach bemerkt hattest, dass du limitiert wurdest. Da hat der Anbieter Kulanz gezeigt und deine Limits temporär erhöht, weil die das auch durften. Hier gestaltet es sich schwierig, da dieses Thema sicherlich auch delikat ist. 

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#12
25. Apr. 2026 um 16:02 Uhr
frapi07 schrieb:

Ich verstehe das und bin auch der gleichen Meinung, aber wollte nur adressieren, dass es nicht dem Anbieter geschuldet ist. Der wahre Schuldige ist die GGL. Ich bin mir sicher, dass 9/10 Anbieter so handeln würden, da dies Vorschrift ist. Du hattest ja vor Monaten auch einen Fall, wo du eingezahlt hattest und dann danach bemerkt hattest, dass du limitiert wurdest. Da hat der Anbieter Kulanz gezeigt und deine Limits temporär erhöht, weil die das auch durften. Hier gestaltet es sich schwierig, da dieses Thema sicherlich auch delikat ist. 

Natürlich wird sich in solchen Fällen gerne auf regulatorische Vorgaben und Geldwäscheprävention berufen. Meiner Meinung nach, geht es dabei vorwiegend um wirtschaftliche Interessen der Anbieter. Jeder Betrag, der zunächst im Wettkonto verbleibt und erst noch umgesetzt werden muss, erzeugt zusätzliche Umsätze — und damit langfristig auch zusätzliche Marge für den Buchmacher.

Und an der Stelle muss ich die GGL ausnahmsweise sogar mal in Schutz nehmen: Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Behörde verlangt, dass Einzahlungen, die durch einen technischen Fehler des Anbieters überhaupt erst entstanden sind, vor einer Auszahlung zwingend einmal umgesetzt werden müssen.

Wir reden hier schließlich nicht über eine bewusst getätigte zusätzliche Einzahlung, sondern über eine Doppelgutschrift aufgrund eines Systembugs. Bin mal gespannt, was Winamax daraus macht :)

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Technischer Fehler bei Winamax – Auszahlung gestoppt!
#13
25. Apr. 2026 um 16:08 Uhr

Noch ein Off-Topic Nachtrag. Betrifft Winamax ausdrücklich NICHT! Winamax verfügt über eine deutsche Lizenz und das Headquarter ist in Frankreich, handelt hier also vorbildlich.

Was ich in der Branche aber generell amüsant finde..... Viele Anbieter sitzen selbst in Offshore-Konstrukten mit Karibik-Lizenzen, Zahlungsdienstleistern in Zypern und Briefkastenfirmen auf Malta. Nicht wenige dieser Unternehmen operieren aus deutscher Sicht zudem ohne gültige Erlaubnis und damit im Bereich des illegalen Glücksspiels.

Juristisch betrachtet steht bei solchen Konstellationen ohnehin regelmäßig der Vorwurf im Raum, dass Zahlungsströme im Zusammenhang mit unerlaubtem Glücksspiel geldwäscherechtlich problematisch sein können. Umso bemerkenswerter ist es, wenn genau solche Anbieter gegenüber Spielern bei Auszahlungen besonders gern mit maximaler Geldwäsche-Compliance argumentieren. Das ist Comedy 😀

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#14
25. Apr. 2026 um 17:45 Uhr
David schrieb:

Natürlich wird sich in solchen Fällen gerne auf regulatorische Vorgaben und Geldwäscheprävention berufen. Meiner Meinung nach, geht es dabei vorwiegend um wirtschaftliche Interessen der Anbieter. Jeder Betrag, der zunächst im Wettkonto verbleibt und erst noch umgesetzt werden muss, erzeugt zusätzliche Umsätze — und damit langfristig auch zusätzliche Marge für den Buchmacher.

Und an der Stelle muss ich die GGL ausnahmsweise sogar mal in Schutz nehmen: Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Behörde verlangt, dass Einzahlungen, die durch einen technischen Fehler des Anbieters überhaupt erst entstanden sind, vor einer Auszahlung zwingend einmal umgesetzt werden müssen.

Wir reden hier schließlich nicht über eine bewusst getätigte zusätzliche Einzahlung, sondern über eine Doppelgutschrift aufgrund eines Systembugs. Bin mal gespannt, was Winamax daraus macht :)

Man kann es easy beweisen, wenn man mit Bank einzahlt, denn pro Einzahlung muss ja TAN eingeben. Ohne TAN keine Einzahlung möglich. Bei anderen Dienstleister weiß ich nicht, ob eine Bestätigung erforderlich ist.

Das verlangt die GGL nicht, aber hat auch keine entsprechende Möglichkeit gegeben solche Fälle als "Ausnahmefälle" zulässig zu machen. Das war mein Kritikpunkt und da können die Anbieter nichts dagegen machen. Einzahlungen sind ohne Ausnahmen umzusetzen. Der Anbieter kann ja nicht die Verordnung nach Wünschen anpassen.

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#15
25. Apr. 2026 um 20:46 Uhr
frapi07 schrieb:

Man kann es easy beweisen, wenn man mit Bank einzahlt, denn pro Einzahlung muss ja TAN eingeben. Ohne TAN keine Einzahlung möglich. Bei anderen Dienstleister weiß ich nicht, ob eine Bestätigung erforderlich ist.

Das verlangt die GGL nicht, aber hat auch keine entsprechende Möglichkeit gegeben solche Fälle als "Ausnahmefälle" zulässig zu machen. Das war mein Kritikpunkt und da können die Anbieter nichts dagegen machen. Einzahlungen sind ohne Ausnahmen umzusetzen. Der Anbieter kann ja nicht die Verordnung nach Wünschen anpassen.

Kurz gesagt: Ein wirksamer Vertrag ist ausschließlich über die Einzahlung von 500 € zustande gekommen, nicht jedoch über die weiteren 500 €, die infolge eines Systemfehlers ohne deine Zustimmung abgebucht wurden. Für diese zweite Buchung fehlt es an einer rechtlichen Grundlage sowie an einer wirksamen Einwilligung.

Nach den Grundsätzen des Bürgerliches Gesetzbuch (insbesondere §§ 675u, 812 BGB) handelt es sich hierbei um eine nicht autorisierte Zahlung bzw. eine ungerechtfertigte Bereicherung. Der Anbieter ist daher verpflichtet, den zu viel abgebuchten Betrag unverzüglich und vollständig zurückzuerstatten.

Eine Verpflichtung, diesen Betrag zuvor umzusetzen, besteht nicht. Eine solche Forderung wäre rechtlich unzulässig, da für den zusätzlich abgebuchten Betrag weder ein wirksamer Spielvertrag noch eine entsprechende vertragliche Grundlage besteht.

Auch der häufig angeführte Verweis auf Geldwäsche greift hier nicht: Die entsprechenden Vorgaben ergeben sich aus dem Geldwäschegesetz und verpflichten Anbieter zu Prüf- und Überwachungsmaßnahmen – nicht jedoch dazu, Kunden zur Teilnahme am Glücksspiel zu zwingen. Eine pauschale „Umsatzpflicht“ lässt sich daraus nicht ableiten.

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder ist zudem nicht für den Zahlungsverkehr selbst zuständig, sondern überwacht lediglich, ob Anbieter die gesetzlichen Vorgaben (u. a. Spielerschutz und Geldwäscheprävention) einhalten. Eine Grundlage dafür, nicht autorisierte Abbuchungen nur nach vorherigem Umsatz freizugeben, ergibt sich daraus gerade nicht.

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