Flagge von Großbritannien mit einarmigen Banditen davor

Netzsperren drohen: Neues Glücksspielgesetz in Großbritannien beschlossen!

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Veröffentlicht am
28. Apr 2023
von David

Wie in vielen anderen Ländern Europas, insbesondere Deutschland und den Niederlanden, geht es dem illegalen Glücksspiel nun auch in Großbritannien an den Kragen. Letzten Donnerstag veröffentlichte das für Glücksspiel zuständige britische Ministerium für Kultur, Medien und Sport (DCMS) neue Richtlinien. Und diese haben es tatsächlich in sich, vor allem für illegale Slot-Anbieter!

Erklärtes Ziel der Glücksspiel-Reform ist es, den Schwarzmarkt zurückzudrängen und somit Spieler besser zu schützen. Dafür hat die Regierung eine ganze Reihe an Maßnahmen festgelegt.

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Erstmals Einsatzlimits bei Online-Slots in Großbritannien

Eine der wichtigsten Neuerungen im Gesetz ist, dass nun erstmals Einsatzlimits in Großbritannien festgelegt wurden. Damit geht man also einen ganz ähnlichen Weg wie in Deutschland. Wobei das Einsatzlimit hierzulande mit 1 € pro Spielrunde in einem eher geringen Bereich liegt. In Großbritannien hat man sich auf ein Limit von maximal 15 GBP (ca. 17 €) pro Spin festgelegt, womit man weit über der deutschen Grenze liegt. Eine weitere interessante, aber noch nicht beschlossene Neuerung ist, dass die Regierung Diskussionen darüber führt, Glücksspiel für junge Spieler erst ab 24, statt bisher ab 18 Jahren zu gestatten.

Weitere Verschärfungen sehen die neuen Regelungen bezüglich der Bonusangebote vor, die von Online-Casinos häufig angeboten werden. Hier müssen Anbieter zukünftig sicherstellen, dass diese Gratisspiele so aufgebaut sind, dass sie für gefährdete Spieler nicht zum Problem bzw. schädlich werden können. Da Gefahren für Einzelpersonen sehr individuell sind, wird das sicherlich kein einfacher Punkt für die Anbieter werden.

Netzsperren sollen einfacher möglich werden

Für Anbieter auf dem Schwarzmarkt könnten düstere Zeiten anbrechen. Denn gemeinsam mit den vorherigen Maßnahmen hat die britische Regierung der Glücksspielbehörde UKGC auch noch weitreichende Befugnisse und juristische Tools verliehen. Mithilfe derer soll es der Behörde in Zukunft deutlich leichter fallen, Netzsperren über illegale Wett- und Slot-Anbieter zu verhängen. Damit wären deren Seiten in Großbritannien praktisch offline!

Besserer Spielerschutz durch härtere Regulierung

Die im Vergleich zur vorherigen Situation recht harten Maßnahmen begründet die zuständige britische Ministerin Lucy Frazer mit einem besseren Schutz von gefährdeten Personengruppen. So sei ihrer Ansicht nach das Online-Glücksspiel durch Smartphones und Internet allgegenwärtig. Praktisch überall zu jeder Zeit und für jeden.

Dazu führte Frazer aus:

“Es gibt blinde Flecken im System, die ausgenutzt werden, um Süchtige abhängig zu halten und einige unserer Bevölkerungsgruppen, die es sich am wenigsten leisten können, unverhältnismäßig stark zu treffen.”

Mittlerweile gäbe es ihrer Ansicht nach ein ganzes Labyrinth, das durch Tunnel von Slot-, Wett- und anderen Glücksspielanbietern führt. Für einige bedeute dies vielleicht grenzenlosen Spaß, andere Personen sehe Frazer allerdings schwer gefährdet. Ihr zufolge soll und wird das neue Whitepaper dazu beitragen, den Spielerschutz deutlich zu erhöhen und den Schwarzmarkt zurückzudrängen. Inwieweit das gelingt, wird die Zeit erst noch zeigen müssen, GambleBase bleibt natürlich für euch dran.

WhataWin/shutterstock.com
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