Hand eines Spielers wirft 2 Euro Münze in einen Spielautomaten

ZDF veröffentlicht eine Reportage zu den Gefahren des Glücksspiels

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Veröffentlicht am
01. Feb 2024
von David

Wir von GambleBase treten für einen starken, legalen Glücksspielmarkt ein. Wie viele Branchenvertreter und Experten sind wir der Überzeugung, dass nur ein ausreichend gestärktes legales Angebot dazu in der Lage ist, den illegalen Schwarzmarkt zu verdrängen. Daher tun wir unser Möglichstes, um dieses legale Angebot entsprechend zu stärken. Allerdings gehört es in diesem Rahmen ebenso zu unseren Aufgaben, vor den Gefahren – die das Glücksspiel trotz all seiner positiven Seiten unbestreitbar mit sich führen kann – zu warnen. 

Dasselbe hat das ZDF nun getan und eine umfassende Reportage zum Glücksspiel in Deutschland veröffentlicht. Diese haben wir für euch genauestens unter die Lupe genommen. Dazu werden auch einige Menschen mit ehemals oder aktuellem problematischem Spielverhalten interviewed.

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Gleich zu Beginn der Reportage wird ein problematischer Punkt angesprochen: Das illegale Glücksspiel wächst sehr stark an! Nicht nur im Online-Bereich, sondern auch das stationäre. So stellt ein Polizeibeamter aus Köln klar, dass allein letztes Jahr mehr als 150 Geräte beschlagnahmt wurden. Zudem wären illegale Poker- und BlackJack-Spiele ein großes Problem. 

Dass der illegale Markt wächst, ist doppelt problematisch. Nicht nur, dass so Steuergelder verloren gehen. Was viel wichtiger ist, ist Folgendes: Der Schwarzmarkt kennt praktisch keinen Spielerschutz. Wird das Personal in Spielhallen darauf geschult, problematisches Spielverhalten zu kennen und möglichst zu unterbinden, wird dieses im Schwarzmarkt gefördert. Zudem gibt es dort praktisch keine Spielerschutzmaßnahmen, was gerade für Problemspieler fatal sein kann. 

Anschließend besucht das Team des ZDF eine Spielhalle in Wiesbaden. Dort erklärt der Mitarbeiter der legalen Spielhalle, auf welche Kriterien er achtet, um festzustellen, ob ein Spieler problematisches Verhalten beim Zocken zeigt, um Gegenmaßnahmen einzuleiten. In der Spielhalle wird ein anonymer Spieler interviewed der sogleich berichtet, in seinem Leben bereits hunderttausende Euros verspielt zu haben und der deswegen auch schon in Therapie war. Immerhin scheint die etwas genützt zu haben, denn er hat nur 10 € zum Verspielen mitgebracht. Ein weiterer Spieler namens Aykim klärt weiter über die Jagd nach dem großen Gewinn auf. Dieser sympathische Herr erzählt über seinen besten Tag mit über 10.000 € Gewinn. Allerdings auch über seinen schlimmsten Tag mit 3.000 € Verlust.

Gründerin des Vereins Glücksspielfrei e.V. kommt ebenfalls zu Wort

Dass aus etwas Schlechtem auch etwas Gutes werden kann, zeigt Nicole Dreifeld, eine 35-jährige Mutter von zwei Kindern. Und ehemalige Spielsüchtige! Die Dame arbeitete selbst zuerst als Spielhallenaufsicht. Ihre Laufbahn begann, als sie mit 4 € Trinkgeld direkt 54 € gewonnen hat. Insgesamt verzockte sie über 30.000 €! Mittlerweile hat sie jedoch seit 5 Jahren nicht gespielt und einen Verein Glücksspielfrei e.V. gegründet. 

Im Rahmen dessen spricht sie einen extrem wichtigen gesellschaftlichen Punkt an. Nämlich, dass das Wissen um eine Glücksspielsucht bei vielen Menschen noch nicht angekommen ist. Soll heißen: Wenn sich Betroffene anderen Menschen anvertrauen, bekommen sie häufig „Na dann hör doch einfach auf!“ zu hören. „… würde man das zu einem Alkoholiker oder Drogenabhängigen sagen?“ wirft sie als rhetorische Frage in den Raum. „Nein, denn da weiß man, wie schwer es ist von einer Sucht loszukommen und genau dieses Bewusstsein muss auch für die Spielsucht her!“ gibt sie selbst die Antwort.

Glücksspielsucht: Vorwiegend männlich, jung und tritt familiär gehäuft auf

Als Nächstes kommt ein Psychologe namens Tobias Heyer zu Wort, der seit mehr als 25 Jahren zur Glücksspielsucht forscht. Darin erklärt er, dass Spielsucht ein vorwiegend männliches Problem ist. Vor allem junge Männer sind häufig betroffen und es sind häufig eher Männer aus der bildungsfernen Schicht. Zudem tritt problematisches Spielverhalten „überzufällig oft familiär gehäuft auf“, wie der Forscher erklärt. 

Auch er zieht Parallelen zu Alkoholikern und Drogensüchtigen. Dabei merkt er an, dass man im Gegensatz zu diesen einem Spieler sein Verhalten nicht auf den ersten Blick ansieht: „… sie haben keine Einstichstellen an den Armen wie ein Junkie, sie haben keine Fahne oder einen torkelnden Gang wie ein Alkoholiker“ stellt er klar. Und weiter: „Das ermöglicht es Spielern häufig, ihre Sucht teilweise über Jahrzehnte geheim zu halten, entsprechend tief fallen manche Betroffene.“.

Fazit: Bei problematischem Spielverhalten sollte dringend Hilfe in Anspruch genommen werden

Das Fazit der Reportage, das auch wir unterstreichen können: Falls du von problematischem Spielverhalten betroffen bist, zögere nicht, dir Hilfe zu suchen. Zudem solltest du dich in dem Fall dringend bei der OASIS-Sperrdatei sperren lassen. Hier findest du die gesamte Glücksspiel-Reportage des ZDF, falls du sie dir ansehen willst.

www.zdf.de

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