Viele beschlagnahmte Spielautomaten vor einer Wand aufgestellt

Illegales Glücksspiel: Großrazzia in Kiel

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Veröffentlicht am
23. Dez 2023
von David

Am Dienstagabend führten zahlreiche Einsatzkräfte der Ermittlungsbehörden in Kiel eine umfangreiche Razzia gegen einen illegalen Glücksspielring durch. In der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt waren etwa 170 Polizisten an einer Großrazzia beteiligt, die sich gegen mutmaßlich kriminell geführte Cafés, Bars und Spielhallen richtete.

Die Aktion in Kiel, die sich auf den Stadtteil Gaarden konzentrierte, wird von den Behörden als erfolgreicher Schlag gegen das illegale Glücksspiel gewertet. Im Zuge dieser Razzia konnten die Ermittler 58 illegale Spielautomaten beschlagnahmen, die aus 25 durchsuchten Lokalitäten stammten. Zusätzlich wurden Bargeldbeträge in fünfstelliger Höhe, diverse Elektronikgeräte und Smartphones von den Beamten konfisziert.

Die Razzia wurde auf Initiative der bei der Generalstaatsanwaltschaft Schleswig neu eingerichteten Koordinierungs- und Ermittlungseinheit zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität (KE OK) durchgeführt. In diesem Rahmen wurden acht Durchsuchungsbeschlüsse aufgrund des Verdachts auf unerlaubtes Glücksspiel erlassen. Die Staatsanwaltschaft wurde bei der Aktion von Einheiten der Polizeidirektion Kiel unterstützt. Zudem war die Gewerbeaufsicht an der Aktion beteiligt und führte Ermittlungen wegen weiterer möglicher Ordnungswidrigkeiten in den durchsuchten Lokalitäten durch.

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Großer Erfolg für die Kieler Behörden

Während der umfassenden Razzia stellten die Einsatzkräfte in Kiel auch weitere Straftaten in den durchsuchten Geschäften fest. In einigen Fällen wurden Verstöße gegen das Betäubungsmittel-, Arzneimittel- und Waffengesetz aufgedeckt. Aufgrund dieser Verstöße untersagte die Stadt Kiel einem der Betriebe die Fortführung des Geschäfts.

Nach den Durchsuchungen der Geschäfte führte die Polizei auch in zwei Wohnungen weitere Razzien durch. Dabei konnten verschiedene Waffen wie Messer und Schreckschusspistolen sichergestellt werden.

Die Innenstaatssekretärin Kiels, Magdalena Finke bewertete die Großrazzia als Erfolg und sagte dazu:
„Die heutige Durchsuchungsaktion in Kiel Gaarden ist ein entschiedener Schritt, um gegen die unerlaubte Veranstaltung von Glücksspielen durch das illegale Aufstellen von Spielautomaten, aber vor allem auch gegen die Drogenkriminalität vorzugehen.“

Finke würdigte zudem die effektive Zusammenarbeit zwischen der neu etablierten KE OK, der Gewerbeaufsicht und der Landespolizei Schleswig-Holstein. Sie betonte auch, dass diese koordinierte Aktion ein deutliches Signal setze, dass Verstöße im Bereich des Glücksspiels und des Drogenhandels konsequent geahndet werden.

Durch die Einrichtung der KE OK verfügt die Generalstaatsanwaltschaft nun über ein effektives Instrument zur Durchsetzung der gesetzlichen Bestimmungen. In den nächsten Wochen wird die Generalstaatsanwaltschaft Schleswig-Holstein in Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei Kiel die beschlagnahmten Gegenstände auswerten. Nach Abschluss dieser Auswertungen wird sie entscheiden, ob und in welchem Umfang Anklagen als Folge der Razzia gegen das illegale Glücksspiel in Kiel erhoben werden.

Polizeidirektion Kiel

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