Online-Slots auf Tablet und Smartphones, daneben Geldbündel und Poker-Chips und Flagge von Malta

Maltas Wirtschaft floriert durch Glücksspiel und niedrige Steuern

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Veröffentlicht am
08. Mai 2023
von David

Malta ist ein kleiner Inselstaat im Mittelmeer mit einer Fläche von 316 km² und fast 520.000 Einwohnern. In den letzten Jahren erlebte das kleine EU-Mitgliedsland eine beeindruckende wirtschaftliche Entwicklung. Getrieben wurde dieses Wachstum von einer Niedrigsteuerpolitik und nicht zuletzt einem recht lockeren Glücksspielgesetz, von dem viele, in Deutschland häufig illegale, Online-Casinos profitieren. In diesem Artikel gehen wir darauf ein, welche Rolle diese Umstände für Maltas Wirtschaft spielen und wie sich das auf den Schwarzmarkt auswirkt.

Im Gegensatz zu vielen anderen Staaten erreichte Malta 2022 ein gesundes Wirtschaftswachstum
Der Inselstaat Malta verzeichnet bereits seit mehreren Jahren ein bemerkenswertes Wachstum der Wirtschaft. Trotz der in fast allen europäischen Ländern hohen Inflation und anderen globalen Krisen wie dem Ukraine-Konflikt erreichte der Malta auch 2022 eine stabile wirtschaftliche Steigerung.

Das BIP ist im letzten Jahr um ganze +6,9 % (auf 16,9 Mrd. €) gestiegen. Verantwortlich dafür waren vor allem gestiegene Exporte, der Inlandskonsum und nicht zuletzt eine signifikante Zuwanderung von Unternehmen.

Welche Rolle Steuern dabei spielen

Malta hat zwar ein auf den ersten Blick recht komplexes Steuersystem, allerdings eines, das im Gegensatz zum deutschen sehr vorteilhaft für ansässige Unternehmen und Aktionäre ist. Konkret gesagt, praktiziert Malta das sogenannte Imputationssystem. Das bezeichnet im Prinzip einen Mechanismus, der Doppelbesteuerung verhindern soll.

Im Kern geht es darum, dass die auf Unternehmensebene gezahlte Körperschaftssteuer den Aktionären als Vorabguthaben gutgeschrieben wird, wenn sie Dividenden erhalten. Damit wird verhindert, dass auf Unternehmens- und auf Aktionärsebene eine Doppelbesteuerung eintritt, wie das in vielen anderen Staaten der Fall ist.

Die Körperschaftssteuer für Unternehmen beträgt in Malta 35 %. Das klingt im ersten Moment eher hoch. Durch das Imputationssystem können Aktionäre (auch ausländische) jedoch bis zu 85 % der bezahlten Körperschaftssteuer zurückerhalten.

Dadurch sinkt die tatsächliche Steuerlast auf ca. 5 %. Diese Regelung zieht natürlich viele ausländische Unternehmen auf die Mittelmeerinsel, die weiter in die Wirtschaft des Landes investieren und Arbeitsplätze schaffen. Unter den zugewanderten Unternehmen befinden sich besonders viele Finanzdienstleister, Technologieunternehmen und nicht zuletzt Glücksspielanbieter.

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Glücksspiel auf Malta und die Auswirkung auf dem Schwarzmarkt

Wie schon kurz angeschnitten, kommt dem Glücksspiel eine große Rolle bei der wirtschaftlichen Entwicklung von Malta zu. In den letzten Jahren ist der Inselstaat zu einem regelrechten Hotspot für Online-Glücksspielunternehmen geworden. Diese Entwicklung hängt neben der günstigen Steuerpolitik auch mit einer, im Vergleich zu Deutschland, recht lockeren Lizenzvergabe zusammen.

Die zuständige Regulierungsbehörde nennt sich Malta Gaming Authority (MGA) und hat seit ihrer Gründung im Jahre 2001 über 500 Lizenzen an Online-Glücksspielunternehmen vergeben. Die Branche trägt erheblich zur maltesischen Wirtschaft bei, indem sie Arbeitsplätze schafft und Steuereinnahmen generiert.

Auswirkungen auf den Schwarzmarkt

Viele Online-Casinos mit maltesischer Lizenz boten und bieten nach wie vor Glücksspiel in Deutschland an. War das vorher praktisch eine Grauzone, befinden sich diese Anbieter spätesten seit Inkrafttreten des GlüStV 2021 (Glücksspielstaatsvertrag 2021) komplett in der Illegalität.

Früher war das auch beim beliebten Anbieter Pokerstars der Fall, allerdings hat das Unternehmen vor kurzem eine deutsche Lizenz erhalten. Als deutscher Spieler sollte man sich aber von anderen betreffenden Anbietern fernhalten, da die maltesische Lizenz, im Gegensatz zur allgemeinen Auffassung der Anbieter, in Deutschland nicht gültig ist.

Dana.S/shutterstock.com
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