Mann mit Handschellen vor Polizeiwagen

Polizei warnt deutsche Spieler!

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Veröffentlicht am
19. Mär 2024
von David

Schon seit einigen Wochen ist bekannt, dass sich die Schlinge um deutsche Spieler, die bei illegalen Online-Glücksspielanbietern zocken, zuzieht. Vor kurzem wurde ein Mann sogar zu einer Strafe von mehreren tausend Euro verurteilt. Dabei kann es tatsächlich sehr schnell gehen, dass man sich unwissentlich an illegalen Spielen in Online-Spielhallen beteiligt. Denn diese täuschen häufig vor, lizenzierte Anbieter zu sein, ohne jedoch auf der Whitelist der GGL[1] eingetragen zu sein. 

Denn was Spielern häufig nicht bewusst ist: Selbst Personen, die nur gelegentlich im Internet oder über eine Handy-App spielen, könnten unter bestimmten Umständen ins Visier der Polizei geraten. Dies geschieht insbesondere dann, wenn sie sich dort an illegalen Glücksspielen beteiligen. Häufig geschieht das, ohne dass sich die Spieler ihres Vergehens überhaupt bewusst sind.

Thomas Erben vom Kommissariat für Wirtschafts- und Vermögensdelikte der Kriminalpolizei Kempten erklärt:

Viele wissen gar nicht, dass sie das tun. Die sind total perplex, wenn wir vor der Haustüre stehen oder sie Post von der Polizei bekommen“[2]

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Die Polizei warnt Zocker vor illegalen Anbietern

Ein Online-Casino wird nur als “zugelassen” betrachtet, wenn es über eine gültige deutsche Glücksspiel-Lizenz von den zuständigen Behörden verfügt. Diese staatliche Aufsicht soll eine höhere Sicherheit und einen besseren Schutz der Spieler gewährleisten. Lizenzen aus anderen EU-Ländern wie Malta oder Zypern sind nicht gültig. Viele Anbieter bemühen sich jedoch nach Kräften, einen seriösen Eindruck zu vermitteln, um deutsche Spieler davon zu überzeugen, dass sie legal und lizenziert sind. Daher verwenden sie deutsche Texte und verweisen nicht selten auf einen deutschen Anbieter oder eine deutsche Telefonnummer.

“Die Teilnahme an Glücksspiel ohne deutsche Lizenz ist strafbar”, warnt Thomas Erben jedoch.
Und wenn ein Spieler dabei erwischt wird, ist das keine spaßige Angelegenheit. Denn das Zocken solcher Angebote kann zu einer hohen Geldstrafe oder im schlimmsten Fall sogar zu einer Freiheitsstrafe von bis zu sechs Monaten führen. Darüber hinaus kann es für den Spieler noch in einem weiteren Aspekt sehr ärgerlich werden: Er läuft Gefahr, bei einem illegalen Anbieter möglicherweise höhere Verluste zu erleiden oder im Gewinnfall sein Geld nicht zu erhalten. Außerdem können Spielgewinne im Falle einer Verurteilung sogar vom Gericht eingezogen werden!

Spieler verlieren häufig nicht nur hohe Summen, sondern machen sich auch strafbar

Häufig werden Fälle von illegalem Online-Glücksspiel aufgedeckt, wenn Banken der Polizei Hinweise geben. Im Rahmen der Umsatzbetrachtungen haben sie Zugang zu den Geldüberweisungen aus dem Ausland und erstatten bei Verdachtsfällen Anzeige bei der Polizei. Trotz möglicherweise geringfügiger Gewinne, die unter Umständen nicht einmal ausgezahlt werden, verspielen Menschen in Deutschland innerhalb kurzer Zeit oft mehrere Zehntausend, ja sogar Hunderttausend Euro im Internet.

„Das kann sehr schnell zur Sucht werden“, warnt Kommissar Erben. Aus diesem Grund und um sich nicht strafbar zu machen, ist es für alle Spieler in Deutschland wichtig, sich genau über ihren Anbieter zu informieren. Dabei sollte man sich nicht von einer deutschen Website täuschen lassen. Am einfachsten können sich alle Spieler auf der Website der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL)[3] über ihren Anbieter informieren. Wenn er eine in Deutschland gültige Lizenz besitzt, ist er auf deren Whitelist aufgelistet. Ist ein Anbieter nicht auf dieser Liste, sollten deutsche Spieler auf keinen Fall dort zocken. Andernfalls drohen unangenehme Konsequenzen!

4711018/pixabay.com

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