Belgien: Hoher Gesundheitsrat empfiehlt totales Glücksspiel-Werbeverbot!

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Veröffentlicht am
31. Mai 2024
von David

In letzter Zeit scheint bei vielen Regulierungen und Institutionen die Idee eines kompletten Glücksspiel-Werbeverbots wieder in den Fokus zu rücken. Obwohl viele Experten ein solches nach wie vor stark kritisieren und der Ansicht sind, es würde nur den legalen Markt schwächen, was wiederum den illegalen stärkt, sehen das dennoch viele gänzlich anders. In den letzten Wochen haben sowohl Bulgarien als auch die Ukraine Werbeverbote beschlossen. Nun könnte Belgien nachziehen.

Zumindest dann, wenn die Regierung der Empfehlung des “Hohen Gesundheitsrates” folgt. Dieser erklärte in seiner Stellungnahme 9790 vom 29.05., dass er ein totales und absolutes Glücksspiel-Werbeverbot als das wirksamste Mittel zur Bekämpfung gegen Suchtgefahr in Bezug auf das Glücksspiel ansieht.[1] Vom Schwarzmarkt und davon, dass man sich dort prinzipiell nicht an Verbote hält (sonst wäre es ja der legale Markt und eben nicht der Schwarzmarkt) scheint der “Hohe Gesundheitsrat” bisher nicht allzu viel gehört zu haben.

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Weitere harte Regulierungen gefordert

Mit einem Werbeverbot ist es für den “Hohen Gesundheitsrat” in Belgien allerdings nicht getan. Eher ist das erst der Anfang einer Reihe von Maßnahmen, die den legalen Glücksspielmarkt praktisch auf das Minimum einschränken sollen. So werden deutlichere Warnhinweise für Lotterien, Sportwetten und jede andere Form des Glücksspiels empfohlen. Auch an die Volljährigkeit und somit Mündigkeit der Spieler glaubt der “Hohe Gesundheitsrat” offenbar nicht. Daher soll das Mindestalter für die Teilnahme am Glücksspiel von 18 Jahren auf 21 Jahre angehoben werden.

Italien ist mit dem Glücksspiel-Werbeverbot gescheitert

In Bulgarien und der Ukraine wurden die Werbeverbote gerade erst beschlossen. Welche Auswirkungen das also auf den legalen Markt, den illegalen und die Bevölkerung haben wird, ist derzeit also noch nicht abzuschätzen. Ganz anders sieht das in Italien aus, wo bereits seit dem Jahre 2019 herrscht. Das hat allerdings nicht zu weniger Fallzahlen der von Glücksspielsucht Betroffenen geführt, dafür aber den Schwarzmarkt aufblühen lassen. Da der legale Markt schlicht nicht konkurrenzfähig war, übernahm dieser das Ruder und erwirtschaftete 75 % aller Einnahmen des gesamten Glücksspielsektors.

Natürlich ohne dafür Steuern zu zahlen und ohne sich an Spielerschutzmaßnahmen zu halten. Letztes Jahr warnte daher auch die EGBA vor den alarmierenden Zahlen des Glücksspiels in Italien. Mittlerweile hat sogar die eher sture italienische Regierung eingesehen, dass ein solches Glücksspiel-Werbeverbot komplett am Ziel und Zweck des Spielerschutzes vorbeiführt. Daher wurde dieses Jahr bereits der Glücksspielmarkt neu reguliert und die Werbeverbote gelockert.

Auch die SPD macht sich immer wieder für Glücksspiel-Werbeverbote stark

Auch in Deutschland gibt es einige Politiker, die den großen Traum haben, die Glücksspiel-Werbung komplett zu verbieten. Ganz vorn dabei: der Drogen- und Suchtbeauftragte der Bundesregierung Burkhard Blienert und die SPD, die sich als größter Gegner des legalen Glücksspielmarktes herauskristallisiert hat. Trotz der alarmierenden Fallzahlen des illegalen Glücksspiels, insbesondere in Bayern und Mecklenburg-Vorpommern.

Erst kürzlich tarnte Blienert sein Bemühen als “Seniorenschutzmaßnahme“. Und das, obwohl im Experten immer wieder mit bekannten Beispielen wie Italien entgegenhalten. Ob es auch in Deutschland jemals zu so einem Verbot kommen wird, ist derzeit unklar. Im Interesse des Spielerschutzes bleibt allerdings zu hoffen, dass dies nicht geschieht.

Andrew Angelov/shutterstock.com
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