Frau vor Fernseher, auf dem Werbung für ein Casino läuft

Glücksspiel-Werbeverbot: „Verbotsdiskussion absolut kontraproduktiv“

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Veröffentlicht am
19. Sep 2023
von David

Eine neue Bundesliga-Saison hat begonnen und sie bringt eine Flut von neuen Partnerschaften zwischen Fußballvereinen und Glücksspielunternehmen in der 1. und 2. Bundesliga mit sich. Diese Entwicklungen haben die – bereits seit längerem anhaltenden – Diskussionen über mögliche Einschränkungen der Glücksspielwerbung erneut entfacht. Dies veranlasste sowohl Politiker als auch Medien dazu, ihre Stimmen zu erheben. Besonders der Drogen- und Suchbeauftragte der Bundesregierung Burkhard Blienert (SPD) fällt immer wieder mit entsprechenden Aussagen und Forderungen auf.

In einem Interview in der September-Ausgabe des Glücksspiel-Magazins “games & business” erklärt hingegen Dr. Andreas Blaue, der Vorsitzende der Geschäftsleitung der „Mediaagentur lead link“, warum die lauten Rufe nach einem Verbot von Glücksspielwerbung lediglich politische Manöver darstellen und dass diese in keinster Weise zielführend sind.

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Forderung nach Glücksspiel-Werbeverbot lediglich politische Positionierung

Von der Diskussion um ein mögliches Glücksspiel-Werbeverbot hält Dr. Blaue wenig und sagt dazu:

„Im Grunde genommen ist die Diskussion um Glücksspielwerbung gar keine Diskussion, da sie nur von wenigen Personen geführt wird. Diese Personen versuchen sich in der Öffentlichkeit mit ihrem Ruf nach Werbeverboten lautstark politisch zu positionieren, was von einigen Medienschaffenden dankend angenommen wird. Tatsache ist: Der Gesetzgeber hat Glücksspielwerbung ausdrücklich erlaubt – und es ist auch nicht ersichtlich, warum er jetzt davon abrücken sollte. Immerhin haben sich alle 16 Bundesländer in einem mühsamen Prozess auf den momentanen Glücksspielstaatsvertrag geeinigt. Übrigens auch das Land Bremen, das aktuell keine Gelegenheit auslässt, sich gegen den Staatsvertrag zu stellen, damit aber eine absolute Minderheitenmeinung einnimmt.“

Damit vertritt Dr. Blaue eine ganz ähnliche Ansicht, wie viele Branchenvertreter. Und gerade vom Drogen- und Suchbeauftragten Burkhard Blienert (SPD) wird die Diskussion bekanntlich nicht immer ganz faktentreu geführt.

Was kann man an Glücksspiel-Werbung dennoch verbessern?

Herr Dr. Blaue sieht die „Verbotsdiskussion“ nicht nur als „nicht hilfreich“ an. Im Gegenteil, so sei sie seiner Ansicht nach „absolut kontraproduktiv“

„Statt den öffentlichen Diskurs über Glücksspielwerbung in ein Für und Wider von Verboten verkümmern zu lassen, sollten wir uns die Frage stellen, wie Werbung besser gemacht werden kann, um die Ziele des Staatsvertrags noch effektiver zu erreichen“ lautet sein Lösungsvorschlag.

Auch hier geht seine Meinung mit der von vielen Branchenvertretern konform. So wurde häufig vorgeschlagen, Glücksspiel-Werbung für unlizenzierte und damit illegale Anbieter zu verbieten. Das wäre natürlich deutlich zielführender als den noch jungen legalen Markt mit irrsinnigen Verboten zu schwächen.

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