Spielautomaten in einer Spielhalle

Große Razzia in Frankfurt wegen illegalen Glücksspiels

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Veröffentlicht am
19. Feb 2024
von David

Das illegale Glücksspiel hält Deutschland fest im Griff. Nachdem es bereits in Baden-Württemberg außer Kontrolle gerät, scheint es auch in Frankfurt nicht viel besser auszusehen. Darauf lässt zumindest eine Großrazzia der Polizei schließen, die sich gegen eine Bande richtet, die offenbar seit Jahren hohe Summen verdient. Dabei wurden 23 Geschäfts- und Wohnräume durchsucht. Insgesamt wird laut Staatsanwaltschaft gegen 14 Beschuldigte ermittelt. Dass das Glücksspiel gerade auf Kriminelle eine besondere Anziehung genießt, ist ebenfalls nichts Neues.

Den Beschuldigten wird vorgeworfen, im Rahmen einer Bandenabrede in zahlreichen Lokalitäten in Frankfurt und Umgebung von 2021 bis heute illegal Spielautomaten betrieben und dadurch hohe Gewinne erzielt zu haben. Damit aber noch nicht genug. Besagte erzielte Gewinne sollen nicht ordnungsgemäß gegenüber den Finanzbehörden angegeben worden sein. Dadurch wurden die anfallenden Umsatz- und Spielapparatesteuern entweder gar nicht oder nur teilweise abgeführt. Und die Rede ist hier immerhin von Gewinnen in Millionenhöhe.

Die Durchsuchungen sind das Resultat eines umfassenden Ermittlungsverfahrens der Frankfurter Staatsanwaltschaft, an dem die Polizei, die Steuerfahndung sowie die Stadtpolizei des Ordnungsamts beteiligt waren. Es waren auch Spezialeinsatzkräfte und ein Mobiles Einsatzkommando der Polizei beteiligt, ebenso wie speziell ausgebildete Polizeihunde, die auf das Auffinden von Bargeld und elektronischen Gegenständen spezialisiert sind. Insgesamt waren rund 230 Beamte an den Durchsuchungen beteiligt.

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Jedes illegale Gerät soll bis zu 30.000 € im Monat erwirtschaften

Ein Vertreter der legalen Glücksspielbranche bezeichnet die Razzia als eine der größten der letzten Jahre. Seit geraumer Zeitbeobachten und fürchten die legalen Spielhallenbetreiber eine Zunahme des Schwarzmarktes. Die große Gefahr liegt darin, dass dort teilweise verbotene Geräte verwendet werden und sich nicht an die vorgeschriebenen Standards zum Spielerschutz gehalten wird. Es wird geschätzt, dass sich deutschlandweit zwischen 40.000 und 50.000 illegale Geräte befinden, mit denen monatlich bis zu 30.000 Euro Einnahmen erzielt werden können. Pro Gerät!

Einer der betreffenden Branchenvertreter ist der Sprecher des Vorstandes des Dachverbandes der Deutschen Automatenwirtschaft, Georg Stecker. Dieser begrüßt die Polizeiaktion in vollem Umfang. Der Verband drängt schon länger darauf, den Schwarzmarkt durch einen stärkeren Vollzug in Bedrängnis zu bringen. Allerdings verweist Stecker auch auf die problematische gesetzliche Situation zum legalen Glücksspielmarkt in Deutschland. „Der Schwarzmarkt fällt nicht vom Himmel“, sagte Stecker der F.A.Z. „Er wird produziert, indem das legale Angebot stark reduziert wird und durch gesetzliche Vorgaben nicht mehr nachfragegerecht angeboten werden kann.“

Virrage Images/shutterstock.com

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